Gut 1 Jahr ist es her, da standen Menschen auf den Balkonen und haben für Pflegekräfte und Ärzte geklatscht. Wie froh waren wir alle, dass Menschen sich für die von Corona stark betroffenen Menschen eingesetzt haben. In Krankenhäusern und Pflegeheimen. Es wurde nicht nur geklatscht, sondern alle waren der Meinung, dass Pflegenden und Ärzten mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse. Was sie nicht alles für uns leisten und besser bezahlen müsse man sie. Viel bewegt wurde bei den Verantwortlichen leider nicht. Aktuell lesen wir über die schwere Arbeit auf den Intensivstationen und wie wichtig die Pflegenden auch in Senioreneinrichtungen sind. Aber es ist still geworden um die Pflegenden und Ärzte. Doch Ostern schenkt uns neue Hoffnung. „Aufstehn“ so wie Jesus. Nicht einmal der Tod konnte ihn darin hindern aufzustehen. Ich lade Sie ein mit „aufzustehen“, so wie Jesus es getan hat. Er steht an unserer Seite, ist für uns da, hört uns zu und in seinen Worten finden wir nicht nur Trost, sondern auch Hoffnung und Kraft. Nehmen wir uns Jesus zum Vorbild und schenken den Pflegenden und Ärzten Hoffnung darauf, dass wir alle sie unterstützen. Stellen auch wir uns an ihre Seite, Lassen wir das Klatschen nicht verstummen, sondern noch lauter und kräftiger werden. So laut, dass es die Verantwortlichen nicht nur hören, sondern dass es zu einem „Tinnitus“ in ihren Ohren wird.

Diakon Martin Matthews

St.Mauritius Hildesheim

Es grüßt Sie herzlichst Ihr

Martin Matthews

Einrichtungsleiter